HAYTHAMHOOD STUDIOS · ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN
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Anbieter |
HaythamHood Studios · Inhaber: Robin Thunig |
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Kontakt |
Tegelbergstr. 32 · 73312 Geislingen an der Steige · letscreat@haythamhood.de · +49 1575 3707938 |
HAYTHAMHOOD STUDIOS
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
für Audio-Dienstleistungen und digitale Inhalte von HaythamHood Studios · Stand: 22. Juli 2026
1. Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über Audio- und Kreativleistungen sowie über die Bereitstellung oder Lizenzierung digitaler Inhalte, die Kunden mit HaythamHood Studios schließen. Dazu gehören insbesondere Recording, Audio-Editing, Vocal-Tuning, Mixing, Mastering, Musik- und Beat-Produktion, Sounddesign sowie die Bereitstellung von Beats, Instrumentals und Audiodateien.
(2) Die Beauftragung erfolgt derzeit insbesondere durch individuelle Kommunikation per E-Mail, Messenger, Social Media oder persönlich. Für einen späteren automatisierten Online-Shop können ergänzende oder abweichende Bedingungen gelten, auf die vor der Bestellung ausdrücklich hingewiesen wird.
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
(4) Individuelle Vereinbarungen im Angebot oder in der Auftragsbestätigung haben Vorrang vor diesen AGB.
2. Begriffsbestimmungen und Vertragsgegenstand
(1) Audio-Dienstleistungen sind individuell für den Kunden ausgeführte Leistungen wie Recording, Editing, Mixing, Mastering, Produktion oder Sounddesign.
(2) Digitale Inhalte sind Daten, die in digitaler Form erstellt und bereitgestellt werden, zum Beispiel WAV- oder MP3-Dateien, Projektdateien, Beats, Instrumentals, Presets oder Download-Dateien.
(3) Der konkrete Leistungsumfang, die Zahl der enthaltenen Revisionen, die Dateiformate, die Bearbeitungszeit und gegebenenfalls eingeräumte Nutzungsrechte ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot, der Auftragsbestätigung oder der Produktbeschreibung.
(4) Bei kreativen Leistungen schuldet der Anbieter eine fachgerechte Bearbeitung entsprechend dem vereinbarten Briefing, jedoch keinen bestimmten künstlerischen, wirtschaftlichen oder marktbezogenen Erfolg. Insbesondere werden keine bestimmten Streams, Verkäufe, Reichweiten, Playlistplatzierungen oder sonstigen Veröffentlichungsergebnisse geschuldet.
3. Vertragsschluss
(1) Allgemeine Leistungsbeschreibungen, Preislisten, Website-Inhalte und Social-Media-Beiträge stellen grundsätzlich noch kein verbindliches Angebot dar.
(2) Nach der Projektanfrage erhält der Kunde regelmäßig ein individuelles Angebot oder eine Auftragsbestätigung mit den wesentlichen Leistungsdaten und dem Gesamtpreis.
(3) Ein Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das konkrete Angebot in Textform annimmt oder der Anbieter die Beauftragung in Textform bestätigt. Textform umfasst insbesondere E-Mail und lesbare Nachrichten über einen Messenger oder ein soziales Netzwerk.
(4) Der Vertragstext und die für den Auftrag maßgeblichen Unterlagen werden im Rahmen der gesetzlichen und betrieblichen Aufbewahrungsfristen gespeichert. Der Kunde erhält die wesentlichen Vertragsunterlagen einschließlich dieser AGB auf einem dauerhaften Datenträger, regelmäßig per E-Mail oder als Datei.
(5) Vertragssprache ist Deutsch. Eine Kommunikation in englischer Sprache kann individuell vereinbart werden.
4. Mitwirkung und Korrekturmöglichkeiten
(1) Vor seiner verbindlichen Beauftragung kann der Kunde die mitgeteilten Projekt- und Rechnungsdaten prüfen und berichtigen. Unklarheiten werden vor Vertragsschluss abgestimmt.
(2) Der Kunde stellt alle für die Leistung benötigten Dateien, Informationen und Referenzen vollständig, technisch verwertbar und rechtzeitig bereit. Dazu gehören je nach Projekt insbesondere Vocals, Instrumental, Stems, Tempo, Tonart, Referenzsongs, gewünschte Exportformate und ein eindeutiges Briefing.
(3) Der Kunde sichert zu, über die erforderlichen Rechte an allen bereitgestellten Aufnahmen, Beats, Samples, Texten, Stimmen und sonstigen Inhalten zu verfügen. Die vertragsgemäße Bearbeitung und Nutzung darf keine Rechte Dritter verletzen.
(4) Verzögerungen oder zusätzlicher Aufwand aufgrund verspäteter, fehlerhafter oder unvollständiger Mitwirkung können zu einer angemessenen Verschiebung der Bearbeitungszeit führen. Kostenpflichtiger Mehraufwand wird vor seiner Durchführung abgestimmt.
5. Preise und Zahlung
(1) Es gelten die im individuellen Angebot, in der Auftragsbestätigung oder in der jeweils maßgeblichen Produktbeschreibung ausgewiesenen Gesamtpreise.
(2) Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(3) Soweit nichts anderes vereinbart ist, wird der Gesamtpreis zu 100 % vor Beginn der Bearbeitung in Rechnung gestellt. Die Rechnung ist innerhalb von 14 Kalendertagen ohne Abzug per Überweisung oder PayPal zu zahlen.
(4) Die Bearbeitung beginnt grundsätzlich nach vollständigem Zahlungseingang und – bei Verbrauchern – nach Vorliegen der gegebenenfalls erforderlichen Erklärung zum Leistungsbeginn vor Ablauf der Widerrufsfrist.
(5) Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Regelungen. Der Anbieter kann die Leistung bis zum vollständigen Zahlungseingang zurückhalten.
6. Leistung, Bearbeitungszeit und digitale Lieferung
(1) Die Bearbeitungszeit beginnt, sobald Zahlung, Briefing, Dateien und erforderliche Erklärungen vollständig vorliegen. Ein Termin ist nur dann verbindlich, wenn er ausdrücklich als Fixtermin bestätigt wurde.
(2) Digitale Ergebnisse werden grundsätzlich per E-Mail, Downloadlink oder über einen vereinbarten Cloud-Dienst bereitgestellt. Für digitale Lieferungen fallen keine Versandkosten an.
(3) Der Kunde hat die in Angebot oder Produktbeschreibung genannten technischen Voraussetzungen, insbesondere kompatible Software- oder Plug-in-Versionen, selbst sicherzustellen.
(4) Der Kunde ist für den rechtzeitigen Download und die eigene Sicherung der bereitgestellten Dateien verantwortlich.
(5) Ereignisse außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs des Anbieters, insbesondere Krankheit, technische Ausfälle oder höhere Gewalt, verlängern die Leistungsfrist angemessen. Der Kunde wird darüber ohne schuldhaftes Zögern informiert.
7. Revisionen und freiwillige Geld-zurück-Zufriedenheitsgarantie
(1) Die Anzahl der im Preis enthaltenen Revisionen ergibt sich aus dem gebuchten Paket oder dem individuellen Angebot. Eine Revision umfasst jeweils eine gebündelte Feedbackrunde innerhalb des ursprünglich vereinbarten Briefings.
(2) Feedback soll eindeutig, vollständig und möglichst mit Zeitangaben innerhalb von sieben Kalendertagen nach Erhalt der jeweiligen Version übermittelt werden. Grundlegende Änderungen des Briefings, neue Aufnahmen, nachträglich gelieferte Spuren oder zusätzliche Revisionen sind nicht automatisch enthalten und können gesondert angeboten werden.
Freiwillige 100-%-Zufriedenheitsgarantie
Für Mixing, Mastering und individuell vereinbarte Musik- oder Beat-Produktion gilt zusätzlich zu den gesetzlichen Rechten die nachfolgende Geld-zurück-Zufriedenheitsgarantie. Recording-Zeit, bereits beschaffte Fremdlizenzen und ausdrücklich vereinbarte Auslagen sind ausgenommen.
(3) Ist der Kunde nach Ausschöpfung der im Auftrag enthaltenen Revisionen mit dem kreativen Endergebnis nicht zufrieden, kann er innerhalb von sieben Kalendertagen nach Zugang der finalen Version die vollständige Erstattung des für die garantiefähige Leistung gezahlten Preises verlangen. Der Kunde muss seine Unzufriedenheit in Textform mitteilen und dem Anbieter zuvor die vereinbarte Möglichkeit zur Überarbeitung im Rahmen der enthaltenen Revisionen geben.
(4) Die Garantie kann nur beansprucht werden, solange der Kunde die finale oder eine bearbeitete Version weder veröffentlicht, verbreitet, öffentlich wiedergegeben, monetarisiert, an Dritte lizenziert noch anderweitig produktiv genutzt hat.
(5) Mit vollständiger Erstattung enden sämtliche an den Bearbeitungs- oder Produktionsergebnissen eingeräumten Nutzungsrechte. Der Kunde darf diese Ergebnisse und daraus abgeleitete Fassungen nicht verwenden und löscht die erhaltenen finalen Dateien. Rechte an den unveränderten Ausgangsmaterialien des Kunden bleiben unberührt.
(6) Die freiwillige Garantie schränkt gesetzliche Widerrufs-, Mängel- oder Schadensersatzrechte nicht ein.
8. Nutzungsrechte
(1) Rechte an den vom Kunden bereitgestellten Inhalten verbleiben beim Kunden oder den jeweiligen Rechteinhabern. Der Kunde räumt dem Anbieter die für die Vertragsdurchführung erforderlichen, nicht ausschließlichen Bearbeitungs- und Vervielfältigungsrechte für die Dauer des Projekts ein.
(2) Nutzungsrechte an eigenständigen kreativen Beiträgen des Anbieters gehen erst mit vollständiger Zahlung und nur im ausdrücklich vereinbarten Umfang auf den Kunden über.
(3) Bei Beats, Instrumentals, Presets oder sonstigen Lizenzprodukten bestimmen das Angebot, die Produktbeschreibung oder ein gesonderter Lizenzvertrag insbesondere Nutzungsart, kommerzielle Nutzung, Exklusivität, Laufzeit, Gebiet, Credits sowie mögliche Umsatz-, Stream- oder Stückzahlgrenzen.
(4) Ohne ausdrückliche Vereinbarung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht im vereinbarten Umfang. Eine Weitergabe, Veräußerung, Vermietung, Veröffentlichung als eigenständiges Downloadprodukt, Aufnahme in Datenbanken oder Marktplätze sowie sonstige Weiterverbreitung der unbearbeiteten Inhalte ist nicht gestattet.
(5) Eine Nutzung des Kundenprojekts durch den Anbieter als Referenz, Hörbeispiel oder Social-Media-Inhalt erfolgt nur nach gesonderter Zustimmung des Kunden.
(6) Gesetzlich zwingende Rechte bleiben unberührt.
9. Widerrufsrecht für Verbraucher
(1) Verbraucher im Sinne des § 13 BGB haben bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.
(2) Verlangt ein Verbraucher, dass eine Dienstleistung vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist beginnt, muss er dies ausdrücklich erklären. Das Widerrufsrecht erlischt bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen. Bei einem Widerruf vor vollständiger Leistungserbringung kann für die bis dahin auf ausdrückliches Verlangen erbrachten Leistungen ein gesetzlicher Wertersatz geschuldet sein.
(3) Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, erlischt das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen, wenn der Verbraucher ausdrücklich zugestimmt hat, dass vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung begonnen wird, seine Kenntnis vom Verlust des Widerrufsrechts bestätigt hat und ihm eine Vertragsbestätigung zur Verfügung gestellt wurde.
(4) Die erforderlichen Erklärungen werden vor dem vorzeitigen Leistungsbeginn beziehungsweise vor der sofortigen Bereitstellung des digitalen Inhalts gesondert eingeholt.
10. Gewährleistung und Aktualisierungen
(1) Es gilt die gesetzliche Mängelhaftung.
(2) Soweit werkvertragliche Leistungen geschuldet sind, soll der Kunde konkrete technische oder inhaltliche Abweichungen vom vereinbarten Briefing zeitnah mitteilen und dem Anbieter die gesetzlich vorgesehene Möglichkeit zur Nacherfüllung geben.
(3) Eine nach vertragsgemäßer Umsetzung eintretende bloße Geschmacksänderung stellt keinen Mangel dar. Sie kann im Rahmen enthaltener oder zusätzlich vereinbarter Revisionen berücksichtigt werden.
(4) Für digitale Produkte stellt der Anbieter Aktualisierungen bereit, soweit dies nach §§ 327 ff. BGB gesetzlich oder vertraglich geschuldet ist. Der Kunde ist dafür verantwortlich, bereitgestellte Aktualisierungen innerhalb angemessener Frist ordnungsgemäß zu installieren, sofern er über Bereitstellung und Folgen einer unterlassenen Installation informiert wurde.
11. Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes, bei Übernahme einer ausdrücklichen Garantie sowie nach sonstigen zwingenden gesetzlichen Vorschriften.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Regelungen gelten entsprechend zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
12. Freistellung bei Rechtsverstößen des Kunden
Der Kunde stellt den Anbieter von berechtigten Ansprüchen Dritter einschließlich angemessener notwendiger Rechtsverteidigungskosten frei, soweit die Ansprüche auf vom Kunden bereitgestellten Inhalten oder auf einer vom Kunden zu vertretenden rechts- oder vertragswidrigen Nutzung der Ergebnisse beruhen. Dies gilt nicht, soweit der Kunde die Rechtsverletzung nicht zu vertreten hat.
13. Speicherung, Archivierung und Rechnung
(1) Rechnungen werden grundsätzlich elektronisch bereitgestellt.
(2) Arbeits- und Projektdateien werden grundsätzlich für 90 Tage nach finaler Lieferung aufbewahrt. Eine dauerhafte Archivierung ist nur geschuldet, wenn sie ausdrücklich vereinbart wurde.
(3) Nach Ablauf der Aufbewahrungszeit dürfen Projektdateien gelöscht werden, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten oder berechtigten Gründe für eine längere Speicherung bestehen. Der Kunde ist für eigene Sicherungskopien verantwortlich.
14. Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
15. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch zwingender Schutz des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts nicht entzogen wird.
(3) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – Geislingen an der Steige Gerichtsstand. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
16. Schlussbestimmung
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.